


Imre Kocsis, 1971
350,00 €
Imre Kocsis zeigt eine streng geometrische, konkret-konstruktive Bildsprache, die für das Werk des Künstlers charakteristisch ist. Die Komposition basiert auf der Gegenüberstellung schwarzer und weißer Flächen sowie auf optischen Raumverschiebungen innerhalb klar definierter Kreis- und Rechteckformen.
Durch die Reduktion auf die „Un-Farben“ Schwarz und Weiß erzeugt Kocsis eine präzise visuelle Spannung zwischen Fläche, Raumillusion und konstruktiver Ordnung. Diese Werkauffassung gehört zu den zentralen Positionen der konkreten und konstruktiven Kunst der 1960er bis 1980er Jahre.
Imre Kocsis (1937–1991) zählt zu den wichtigen Vertretern der konkret-konstruktiven Kunst mit ungarisch-deutschem Hintergrund. Nach seiner Emigration nach Deutschland studierte er an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und entwickelte früh eine eigenständige geometrische Formensprache.
Seit den 1970er Jahren war er international in Ausstellungen vertreten, unter anderem im Kunstmuseum Bonn, im Frankfurter Kunstverein, im Stedelijk Museum Amsterdam sowie auf der Biennale von Venedig. Werke des Künstlers befinden sich heute unter anderem in der Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt.
Größe: 58 x 38 cm
